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Wohnbereich für chronisch psychisch KrankeWohnbereich für chronisch psychisch Kranke

Wohnbereich für chronisch psychisch Kranke und seelisch behinderte Menschen

Kontakt

DRK-Fachklinik
Hahnknüll gGmbH

Hahnknüll 58
24537 Neumünster

Tel:  04321 / 905 - 0
Fax: 04321 / 905 - 109

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Im Eingliederungsbeich (nach SGB XII) bieten sich mittel- bis langfristige Wohnmöglichkeiten für Betroffene mit chronischen Verlaufsformen. In sechs Wohneinheiten leben jeweils 8-9 Bewohner. Hier wird soziale Kompetenz thematisiert und trainiert, verlorengegangene Fähigkeiten wie Selbstversorgung, sinnvolle Tagesstrukturierung oder Gestaltung zwischenmenschlicher Kontakte werden neu entdeckt und gefördert.

Die in den Förderplänen niedergeschriebenen Ziele werden an den persönlichen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen des/der Einzelnen sowie den individuellen Erfordernissen ausgerichtet, in regelmäßigen Abständen überprüft und im Rahmen des Hilfeplanverfahrens gemeinsam fortgeschrieben.

Angestrebt wird der Wechsel in eine teilstationäre oder möglicherweise auch ambulant betreute Wohnform im psychiatrischen Verbund. Dieser große Schritt wird in kleine und - aus der Sicht des Bewohners- zu bewältigende Schritte zerlegt. 

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Begleitend werden u. a. Kompetenztraining, Belastungstraining, Beratung zu Mobilität und Ernährung, Überwachung der Gesundheit und Körperhygiene, Hilfe zur Aufnahme von Ausbildung oder Arbeit, computerunterstützte Trainingsprogramme zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten und integrierte Therapieprogramme angeboten. Medizinische Erfordernisse werden sowohl durch die hausärztliche Versorgung als auch durch die Psychiatrische Institutsambulanz ergänzt.

Die Betreuung ist, auch am Wochenende, 24 Stunden täglich gewährleistet, ebenso die Versorgung mit Mahlzeiten oder die Bereitstellung regelmäßig einzunehmender Medikamente.

Weitere Bestandteile des Betreuungsprogramms sind

  • Tischlerei
  • Werkgruppen
  • Tonwerkstatt
  • Kunsttherapie
  • Musiktherapie
  • Textiles
  • Werken
  • Sporttherapie
  • Gartengruppe
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Die stationäre Eingliederung schließt nicht aus, dass Bewohnerinnen und Bewohner, wie im „normalen“ Leben auch, einer Beschäftigung ausserhalb der Einrichtung nachgehen. Dies betrifft KlientInnen, die z.B. bei einer der „Brücken“ oder bei der „Lebenshilfe“ tätig sind.

Eine Aufnahme erfolgt nach Platzverfügbarkeit und einem Vorgespräch mit den Betroffenen und gesetzlichen Betreuern und Zusage durch den Kostenträger.

Ausschlusskriterien sind akute Suizidalität und primärer Substanzmissbrauch.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Flyer