DRK, soziale Arbeit, Beratung, Mikration, Mettmann Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Betreuungseinrichtung Boostedt

Kontakt

DRK Betreuungsgesellschaft
Neumünster gGmbH

Neumünsterstr. 110
24598 Boostedt

Projektleitung
Andreas Hinrichs

Tel:  04321 / 974 - 400
Fax: 04321 / 974 - 444

info@drk-nms.de 

Einrichtungsleitung
Felix Müllers

Tel:  04393 / 96710 - 131 
Fax: 04393 / 96710 - 130

info@drk-nms.de 

Am 01.04.2015 eröffnete die Rantzau Kaserne in Boostedt für asylsuchende Menschen ihre Pforten. Das Deutsche Rote Kreuz betreut mittlerweile bis zu 2000 AsylbewerberInnen auf dem Gelände. Die Erstaufnahmeeinrichtung in Boostedt bietet durch ihre Größe und Lage für die Bewohner eine erste Rückzugsmöglichkeit und ein Ort der Sicherheit, nach den Strapazen der Flucht.

Basierend auf dem Konzept der lebensweltorientierten sozialen Arbeit, unterstützt das DRK Team in Boostedt, welches zu einem großen Anteil aus multilingualen Mitarbeitern besteht, die AsylbewerberInnen in allen Bereichen des täglichen Lebens ressourcenorientiert. Den Bewohnern stehen hierbei kompetente HausbetreuerInnen, FreizeitbetreuerInnen sowie Sozial- und VerfahrensberaterInnen zur Seite. 

Foto: André Zelck / DRK-Service GmbH

Die HausbetreuerInnen sind dabei ständige AnsprechpartnerInnen für unsere BewohnerInnen. Beginnend mit der Zimmerverteilung, über die Bereitstellung von Kindernahrung, Kinderwagen bis hin zur Unterstützung der anfallenden Termine. Die erste Begegnung durch die HausbetreuerInnen mit den BewohnerInnen ist sehr wichtig, weil hier zumeist der erste Kontakt mit der fremden Kultur, Lebensart aber auch Mentalität entsteht.

Für die fachliche Beratung in Fragen zum Asylverfahren oder in Hinblick auf soziale Probleme sind qualifizierte SozialberaterInnen und VerfahrensberaterInnen vor Ort. Dabei ist es dem Team wichtig, dass alle BewohnerInnen die Möglichkeit haben, Informationen über die nächsten Schritte in Deutschland zu erhalten. Im Sinne der ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ arbeiten unsere MitarbeiterInnen mit den BewohnerInnen fallspezifisch zusammen, um für den Einzelnen Perspektiven aufzuzeigen. Auch für die Orientierung nach dem Aufenthalt in Boostedt versucht das Team Beratungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Foto: André Zelck / DRK-Service GmbH

Ein weiterer Baustein der Betreuung unserer BewohnerInnen ist die Freizeitbetreuung. Hier stellt unser (sozial-) pädagogisch ausgebildetes Fachpersonal unseren BewohnerInnen abwechslungsreiche Angebote zur Verfügung, um den Tag nicht so lang erscheinen zu lassen. Neben Fußball, Laufen, Fahrradwerkstatt, Nähstübchen und vielen weiteren Angeboten, bieten wir gerade unseren kleinsten BewohnerInnen mit unserer täglichen „Kinderspielstube“ eine Möglichkeit wieder Kind zu sein, ihre schrecklichen Erlebnisse ein wenig zu vergessen und den Eltern ein wenig Zeit für sich, um z.B. an den Deutschkursen teilnehmen zu können.

Willkommen in Schleswig-Holstein

  • Perspektivenberatung und Rückkehrunterstützung

    Die in den DRK-Beratungsstellen tätigen Mitarbeiter prüfen mit den Ratsuchenden, ob eine Rückkehr in das Herkunftsland eine mögliche Option ist.

    Die Entscheidung für eine Rückkehr beruht dabei immer auf einem ergebnisoffenen Prozess, in den viele Informationen und Einschätzungen eingehen und bewertet werden. Entscheidend ist, dass der Ratsuchende zu jedem Zeitpunkt das Gefühl hat, seine Prioritäten ändern zu können.

    Rückkehr aus DRK-Sicht ist somit immer an das Prinzip der Freiwilligkeit gebunden. Das DRK wirkt niemals gegen den Willen des Ratsuchenden auf eine Rückkehr in das Herkunftsland hin.

  • Ehrenamtliche Unterstützung

    Projekt "Koordinierung, Qualifizierung und Förderung der ehrenamtlichen Unterstützung von Flüchtlingen"

    Im gesamten Bundesgebiet erbringt das DRK zurzeit unter großer Anstrengung Hilfeleistungen zur Unterstützung von Flüchtlingen. Es geht um Logistik, Notversorgung, Unterbringung, soziale Betreuung, Unterstützung bei der Suche nach Angehörigen und vieles mehr. Ohne die große Zahl von ehrenamtlichen Helfer wären diese Leistungen schlicht unmöglich. Über das Projekt werden deshalb die Strukturen zur Ehrenamtskoordination vor Ort unterstützt und Schulungen für ehrenamtliche Kräfte durchgeführt. Das DRK führt das Projekt gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freie Wohlfahrtspflege (BAG FW) durch.

    Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

  • Soziale Betreuung in Aufnahmeeinrichtungen

    Insbesondere die Versorgung von Asylsuchenden in Not- und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie Gemeinschaftsunterkünften steht momentan in Anbetracht der aktuellen Ereignisse im Mittelpunkt der Unterstützung des DRK für Flüchtlinge.

    Gerade weil diese Form der Unterbringung unter oft schwierigen Bedingungen für die Betroffenen, die vor und während ihrer Flucht zahllose Stress- und Gefahrensituationen hinter sich gebracht haben, besonders spannungs- und stressbeladen ist, müssen um so größere Anstrengungen unternommen werden, den Asylsuchende auch in dieser Ausnahmesituation ein Leben in Würde zu ermöglichen.

    Dies erfordert neben der reinen Unterbringung und Verpflegung v.a. Maßnahmen der gesundheitlich-medizinischen und psychosozialen Versorgung sowie soziokulturelle Angebote, welche das DRK in den eigenen Aufnahmeeinrichtungen, zum Teil jedoch auch in Aufnahmeeinrichtungen von Ländern oder Kommunen anbietet.

  • Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus

    In Deutschland leben viele Menschen ohne jeglichen Aufenthaltsstatus - zum Teil unter desolaten Bedingungen, ohne Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und dem regulären Arbeitsmarkt.

    Sie gehören damit zu den Verletzlichsten unserer Gesellschaft. Das DRK hilft Menschen alleine nach dem Maß der Not, es unterscheidet dabei insbesondere nicht nach dem rechtlichen Status von Migranten.

    Die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangebote des DRK, etwa die Beratungsstellen für Familien, stehen daher auch Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität offen.

    Daneben bieten einige DRK-Landesverbände auch eine gezielte Unterstützung von Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität, z.B. beim Zugang zur Gesundheitsversorgung, an.

    Erste wichtige Informationen finden Sie in dem Handbuch "Aufenthaltsrechtliche Illegalität".

  • Veröffentlichungen

    Gemeinsam mit Flüchtlingen — Angebote des DRK zum Mitmachen

    Gemeinsam mit Flüchtlingen

    Diese Broschüre soll zum ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingsarbeit ermuntern und die ersten Schritte durch Praxis-Tipps und Anregungen erleichtern.

    Engagiert für Flüchtlinge — Empfehlungen für DRK-Gliederungen im Umfeld von Aufnahmeeinrichtungen

    Engagiert für Flüchtlinge- Empfehlungen für DRK-Gliederungen im Umfeld von Aufnahmeeinrichtungen

    Die Broschüre stellt Angebote für die Unterstützung von Flüchtlingen vor und gibt Empfehlungen, wie sich DRK-Verbandsmitglieder für Flüchtlinge engagieren können.

     

    Menschen in den Mittelpunkt stellen! Beratung von Flüchtlingen und anderen Migrant_innen durch das DRK

    Menschen in den Mittelpunkt stellen! Beratung von Flüchtlingen und anderen Migrant_innen durch das DRK

    Die Broschüre stellt die DRK-Leistungen in sozialer Beratung und Betreuung von Flüchtlingen vor. Die Broschüre ist in Deutsch und Englisch verfasst.

    Prozesse gemeinsam gestalten. Teilhabe ermöglichen. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

    Prozesse gemeinsam gestalten. Teilhabe ermöglichen. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

    Die Broschüre bietet einen Überblick über die Ziele, Aufgaben und Methoden der "Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)" im Deutschen Roten Kreuz.

    Aufenthaltsrechtliche Illegalität — Beratungshandbuch 2013

    Aufenthaltsrechtliche Illegalität- Beratungshandbuch 2013

    Das Handbuch "Aufenthaltsrechtliche Illegalität" bietet Kitas, Schulen, Kliniken, Ärzten, Arbeitgebern, Standesämtern und Beratungsstellen juristisch fundierte Empfehlungen für die Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus.