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Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in

Kontakt

DRK Kreisverband
Neumünster e.V.

Hahnknüll 58
24537 Neumünster

Tel:   04321 / 905 - 230
Fax:  04321 / 905 - 239

info@drk-nms.de

Durch die Rettungssanitäter-Ausbildung können Sie in medizinischen Notfällen richtig helfen. Als Rettungssanitäter können Sie im Rettungsdienst mitarbeiten oder auch ehrenamtlich im Katastrophenschutz helfen. Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter werden in der Kranken­be­för­de­rung und als Fahrer in der Notfallrettung eingesetzt. Sie unterstützen Notfallsanitäter und Notärzte bei Ihrer Arbeit. Die Rettungssanitäter-Ausbildung ist auch hervorragend geeignet, um zum Beispiel die Zeit bis zum Studium sinnvoll zu überbrücken. Auch während des Studiums haben Sie dadurch die Möglichkeit, in einem Nebenjob Geld zu verdienen. Besonders für (künftige) Medizinstudenten bietet sich die Rettungssanitäter-Ausbildung an.

In vielen Bundesländern ist eine Ausbildung als RettungssanitäterIn die Min­dest­qualifikation für eine verantwortliche Tätigkeit im Rettungs­dienst. Sie befördern erkrankte oder verletzte Personen und unterstützen bei deren Erstversorgung im Notfall. Zu den Aufgaben gehört in der Regel auch das Führen des Krankentransport- oder Rettungswagen. Nach einem Einsatz stellen Sie die Einsatz­bereitschaft von Fahrzeug und Ausrüstung wieder her und Erstellen die Dokumentation. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel bei den Hilfs­organisationen, Feuerwehren, privaten Unternehmen, Großbetrieben und kommunalen Arbeitgebern.

Als RettungssanitäterIn können Sie auch in ehrenamtlichen Einheiten des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes mitwirken. Für Angehörige einer Medizinischen Task-Force des Bundes ist ebenfalls eine Rettungssanitäter-Ausbildung vorgesehen.

Inhalte der Rettungssanitäter-Ausbildung

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgt nach der RettSan-APVO Schleswig-Holstein und ist bundesweit anerkannt. Sie umfasst 520 Stunden und dauert in Vollzeitform drei Monate. Die Ausbildung beginnt mit 160 Stunden schulischem Unterricht, dem sogenannten RS-Grundlehrgang, an der DRK-Rettungs­dienst­schule Schleswig-Holstein. Dieser Grundlehrgang kann auch berufsbegleitend am Wochenende absolviert werden.Inhalte des Rettungssanitäter-Grundlehrgangs sind unter anderem:

  • Rechtliche Grundlagen und Organisation des Rettungsdienstes
  • Einsatzabläufe im Rettungsdienst
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie
  • Erkennen lebensbedrohlicher Notfallsituationen
  • Notfallmedizinische Arbeitstechniken unter anderem zur Atemwegssicherung, Medikamentengabe und Immobilisation
  • Reanimation
  • Kommunikation und Teamarbeit
  • Hygiene
  • Einsätze mit mehreren Patienten
  • Rettungs- und Transporttechniken
  • Praxistraining mit Fallsimulationen

An den schulischen Teil schließen sich jeweils 160 Stunden praktische Ausbildung im Krankenhaus und auf einer Rettungs­wache an. Die Orte für die Praxisteile können selbst gewählt werden.

Die Ausbildung wird durch einen 40-stündigen Abschlusslehrgang an der Rettungs­dienst­­schule beendet, die aus einer Prüfungs­vorbereitung, sowie aus einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Prüfungsteil besteht. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten die Ausbildungs­teilnehmenden ein Zeugnis über die staatliche Prüfung zum/zur Rettungssanitäter/in.

Voraussetzungen

Voraussetzungen für eine Ausbildung an der DRK-Rettungsdienstschule Schleswig-Holstein sind:

  • Vollendung des 17. Lebensjahres bei Lehrgangsbeginn und Vollendung des 18. Lebensjahres vor Antritt der Praktika
  • Abschluss einer Hauptschule oder gleichwertige Schulbildung (Lebenslauf und Zeugniskopie benötigt)
  • Nachweis der erforderlichen Zuverlässigkeit (Formular)
  • Nachweis der körperlichen, geistigen und gesundheitlichen Eignung für den Rettungsdienst (Formular)
  • Nachweis einer abgeschlossenen Erste-Hilfe-Ausbildung nicht älter als ein Jahr bei Lehrgangsbeginn

Erste-Hilfe Ausbildung oder Sanitäterausbildung, die nicht älter als ein Jahr zu Beginn des Lehrganges ist. Für das Praktikum im Krankenhaus ist gegenüber der Klinik der Regel ein vollständiger Impschutz nachzuweisen. Für eine berufliche Tätigkeit in der Notfallrettung wird üblicherweise eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 benötigt.

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