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Kontakt

Frau 
Sabine Krebs

Schützenstr. 14 - 16 
24534 Neumünster 

Tel:   04321 / 4191 - 23
Fax:  04321 / 4191 - 44

sabine.krebs@drk-nms.de

Foto: Andre Zelck / DRK Service GmbH

Täglich werden in Deutschland ca. 15.000 Blutspenden benötigt.
Ihre freiwillige und unentgeltliche Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz sichert seit 1952 die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland, die auf Transfusionen von Blutpräparaten angewiesen sind.

Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und übernehmen Verantwortung.
Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank – Tag für Tag!

Nächste Termine

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Ihre erste Blutspende?

Wer zum ersten Mal Blut spendet oder sich noch nicht vollkommen sicher ist, der hat oft Fragen oder Bedenken.

Um gleich einige Antworten vorweg zu nehmen: Bei der Blutspende besteht keine Ansteckungsgefahr und es schadet nicht der Gesundheit, sondern fördert sie eher. Vor allem aber: Eine Blutspende kann für einen anderen Menschen Lebens-entscheidend sein!

Die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten. Mit der Aufnahme der Spenderdaten, Ihrer Registrierung, der ärztlichen Untersuchung und der Erholungsphase nach der Spende muss mit einem gesamten Zeitaufwand von etwa einer Stunde gerechnet werden. Voraussetzung für das Blutspenden ist, dass Sie sich gesund fühlen. Zum ersten Mal dürfen Sie zwischen Ihrem 18. und Ihrem 65. Geburtstag Blut spenden. Wenn das alles auf Sie zutrifft, zögern Sie nicht länger – jede Spende zählt!

Ihr Blut wird nach der Entnahme in unseren Labors untersucht. Sollten dabei auffällige Befunde auftreten, die ein Hinweis auf Krankheiten sein können, werden Sie umgehend von uns darüber informiert. Nach etwa drei Wochen erhalten Sie dann noch Ihren Unfallhilfe- und Blutspender-Pass. In diesem Pass sind alle wichtigen Angaben zu Ihrer Person hinterlegt – tragen Sie ihn also immer bei sich. Sollten Sie einen Unfall haben oder aus einem anderen Grund eine Transfusion benötigen, kann das eine wertvolle Zeitersparnis bringen.

Ruhen Sie sich nach Ihrer Spende noch aus, trinken Sie viel – alkoholfrei – und essen Sie etwas dazu. Für Ihre Spende werden Sie von uns kostenlos verpflegt.

Was passiert mit meinem Blut nach der Blutspende?

Wir spenden unser Blut für Kranke und Verletzte, doch welchen Weg geht unser Blut, bis es bei einem Patienten angekommen ist? Sehen Sie hier einen Film über den Weg unseres Blutes nach der Spende.

Wofür wird meine Blutspende benötigt?

Ohne menschliches Blut läuft nichts! 
Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig.

Spendearten

  • Vollblutspende
    Foto: DRK-Blutspendedienst

    Bei der so genannten Vollblutspende wird ein halber Liter Blut über die Armvene in ein Beutelsystem entnommen und bei der anschließenden Verarbeitung in die verschiedenen Bestandteile (Blutkomponenten) aufgeteilt. Diese Art der Blutspende wird am häufigsten durchgeführt, da die Entnahme in der Regel auch bei der Erstspende ohne Probleme vertragen wird. Zudem kann durch eine Blutspende vielen verschiedenen Menschen geholfen werden, weil Empfänger ganz gezielt nur die Komponenten des Blutes erhalten, die sie benötigen. Die Vollblutspende an sich dauert etwa 5-10 Minuten. Einschließlich Untersuchung, Ruhephase und Imbiss reicht eine knappe Stunde. Damit der Körper genügend Zeit hat, den Blutverlust wieder auszugleichen darf der Abstand zwischen zwei Blutspenden 56 Tage nicht unterschreiten, Frauen können vier und Männer sechs mal pro Jahr Blut spenden.

  • Plasmaspende
    Foto: DRK-Blutpendedienst

    Blutplasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes neben den Blutzellen. 
    Es besteht zu 90% aus Wasser und enthält quasi alle wichtigen Substanzen, die im Blut transportiert werden.

    Plasma wird hauptsächlich zur Herstellung von wichtigen Medikamenten benötigt, die Patienten verabreicht werden, deren Blut durch Krankheit seine Funktion nicht mehr voll erfüllen kann, z.B. bei Blutgerinnungsstörungen oder lebensgefährlichen Abwehrschwächen.

    Für Plasma besteht in Deutschland ein besonders großes Spendedefizit: Derzeit fehlen knapp 200.000 Liter im Jahr. Diese Lücke kann bislang nur durch Importe von Plasma vor allem aus den USA geschlossen werden.

    Deutschland und auch die anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union streben daher eine Selbstversorgung auch mit Blutplasma an. Dies soll durch die so genannte Plasmaspende geschehen, welche in der deutschen Bevölkerung allerdings noch weitgehend unbekannt ist.

    Bei der Plasmaspende wird dem Spender das Blut entnommen und in einem speziellen Gerät (Plasmapherese-Gerät) während der Spende sofort in die einzelnen Bestandteile zerlegt. Die vom Plasma getrennten Blutbestandteile (z.B. rote, weiße Blutkörperchen) werden dem Spender direkt wieder zurückgegeben. Dieser Vorgang dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten.

    Da dem Plasmaspender nur der Plasma-Anteil des Blutes entnommen wird, kann er häufiger zur Spende kommen als ein Vollblutspender. Aus medizinischen Gründen wird lediglich ein Mindestspendeabstand von einer Woche empfohlen.

    Das gespendete Gesamtvolumen darf jedoch 25 Liter, also je nach Abnahmemenge 40 oder 44 Plasmapheresen pro Jahr nicht überschreiten.

    Durch die Vollblutspenden allein kann der Bedarf an Plasma nicht gedeckt werden. Plasmaspenden können häufiger und ergänzend zur Vollblutspende durchgeführt werden, wobei durch eine Plasmaspende allein 660 ml Plasma gewonnen werden können. Daher sollte sich jeder Blutspender einmal überlegen, ob er nicht zusätzlich zur Vollblutspende auch durch eine Plasmaspende helfen will. 

  • Trombozytenspende
    Foto: DRK-Blutspendedienst

    Die Blutplättchen, auch Thrombozyten genannt, spielen bei der Blutgerinnung und der Immunabwehr des menschlichen Körpers eine entscheidende Rolle. 
    Viele Patienten, die an Leukämie, Krebs oder ähnlichen Erkrankungen leiden, können Thrombozyten während ihrer Krankheit und Therapie (z.B. nach einer Knochenmarktransplantation) nicht mehr nachbilden und sind auf die Übertragung von Thrombozyten angewiesen. Ebenso gilt dies für Patienten mit Lebertransplantation oder großen Blutungen nach Operationen und großen Unfällen.

    Ohne Thrombozyten ließen sich lebensbedrohliche, vor allem innere Blutungen nicht stillen.

    Um den oft kurzfristigen Bedarf an Blutplättchen schnell zu decken, wird die Thrombozytenspende durchgeführt, durch die fünf- bis sechsmal mehr Blutplättchen gewonnen werden können als durch eine Vollblutspende.

    Bei der Thrombozytenspende werden dem Spender in einem ähnlichen Verfahren wie bei der Plasmaspende über einen so genannten „Zellseperator” nur die Thrombozyten aus dem Blut gefiltert und er erhält noch während der Spende die restlichen Blutbestandteile zurück.

    Eine Thrombozytenspende dauert je nach Plättchenzahl im Spenderblut und je nach benutztem Zellseparator zwischen 60 und 90 Minuten.

    Da dem Spender nur ein bestimmter, kleiner Teil des Blutes entnommen wird, kann er unter idealen Bedingungen bis zu 26 mal pro Jahr, d.h. ca. alle 14 Tage, Thrombozyten spenden. Nebenbei kann die Vollblutspende in den gewohnten Intervallen fortgesetzt werden. Der Abstand zwischen den beiden Spenden sollte jedoch zwei Tage nicht unterschreiten. Da das Thrombozytenkonzentrat lediglich vier Tage haltbar ist, ist die Thrombozytenspende immer eine sehr kurzfristige Spende.

    Es hängt von den individuellen Blutgruppen- und HLA-Merkmalen der Spender und Patienten ab, ob die Thrombozyten eines Spenders für einen Patienten passen. Somit wird häufig für einen Patienten, der über längere Zeit Thrombozyten benötigt, eine Spenderliste mit möglichst gut passenden Spendern (Blutgruppen, HLA- System) erstellt. Jedesmal, wenn absehbar ist, dass der Patient Thrombozyten benötigt, werden die in Frage kommenden Spender angerufen und noch für denselben oder folgenden Tag ein genauer Spendetermin vereinbart. Je nach Blutgruppen- und HLA-Merkmalen werden Thrombozyten- Spender in unterschiedlicher Häufigkeit zur Spende gerufen. Deshalb sind für die Thrombozytenspende vor allem besonders kooperationsbereite Menschen geeignet, die gut erreichbar sind und ihre Zeit flexibel gestalten können.

  • Eigenblutspende
    Foto: DRK-Blutspendedienst

    Rund 5 bis 7 Wochen vor einem geplanten Operationstermin sollte die Entscheidung fallen, ob eine Eigenblutentnahme sinnvoll und gewünscht ist. 
    Der operierende Arzt wird Sie rechtzeitig vor dem Operationstermin auf die Möglichkeit der Eigenblutentnahme hinweisen, wenn die Notwendigkeit einer Transfusion wahrscheinlich ist.

    Sie können selbst entscheiden, ob Sie diese Alternative nutzen wollen oder nicht. Patienten, die sich Eigenblut entnehmen lassen wollen, müssen dazu vom Gesundheitszustand her geeignet sein.

    Sie müssen außerdem eine ausreichende Menge an roten Blutkörperchen haben. Ihr Wohlbefinden sollte aber durch den Blutverlust in keiner Weise beeinträchtigt werden.

    In der Regel werden zwei bis maximal vier Eigenblutentnahmen durchgeführt. Die endgültige Entscheidung, ob Patienten als Spender in Frage kommen, entscheidet aber letztendlich der Arzt im Blutspendedienst und nicht der Arzt in der Ambulanz oder in der Klinik. Eigenblutpräparate dürfen aus Sicherheitsgründen nur für Sie direkt und nicht für andere Patienten verwendet werden, da die Spendefähigkeitskriterien andere sind als bei der üblichen Blutspende. Eigenblut darf nur dann transfundiert werden, wenn es den allgemeinen Sicherheitskriterien entspricht. Sollten Sie einen Verdacht auf eine Infektion (z.B. Hepatitis oder HIV) haben, ist es sinnvoll, vor der ersten Eigenblutentnahme eine Untersuchung zu veranlassen.

ABO-System der Blutgruppen

Karl Landsteiner entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Landsteiner erkannte auch, dass die Bluttransfusion zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führt, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen. 1907 wurde die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende, Bluttransfusion durchgeführt. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin. 

So erstaunlich es klingt

Der hohe Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen.