Ambulante Pflege, DRK, Wohlfahrtsverband, Augentropfen, Hausbesuch, Patient, Pflegedienst, Pfleger, Pflegerin Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Kontakt

Frau
Marlies Vogler

Hahnknüll 58
24534 Neumünster

Tel:   04321 / 905 - 271
Fax:  04321 / 905 - 109

marlies.vogler@drk-nms.de

Am liebsten würden wir alle zuhause alt werden ... 

Zuhause – das ist ein Ort der Geborgenheit. Dort wollen wir auch sein, wenn es uns körperlich und seelisch nicht so gut geht. Auch wenn im Alter die Kräfte nachlassen und die Dinge des Alltags nicht mehr so leicht von der Hand gehen, vermitteln die eigenen vier Wände Sicherheit.

Der häusliche Pflegedienst des DRK besteht aus 24 netten und qualifizierten Mitarbeiterinnen, die regelmäßig weitergebildet werden, um fachlich auf dem neuesten Stand zu sein. Unsere Mitarbeiterinnen pflegen aktivierend und sind immer darauf bedacht, dass Sie das größtmögliche Maß an Unabhängigkeit und Selbstständigkeit behalten.

Länger eigenständig leben

Wir wollen Sie dabei unterstützen, diese Eigenständigkeit so lange wie möglich zu behalten. Nicht nur im Alter kommt man in Situationen, in denen man auf Hilfe angewiesen ist. Ein plötzlicher Krankenhausaufenthalt oder eine schwere Erkrankung können den Alltag einer Familie erheblich belasten. Wir helfen ihnen bei der Betreuung der Kinder, bei der Pflege von Angehörigen oder unterstützen Sie im Haushalt. Das gilt auch für kranke Kinder, die auf eine häusliche medizinische Versorgung angewiesen sind.

Wer kann ambulante Pflege in Anspruch nehmen?

  • chronisch Kranke
  • kurzzeitig Erkrankte
  • behinderte Menschen
  • pflegebedürftige Menschen
  • Personen, die ein ärztlichen Rezept zur häuslichen Pflegen haben
Foto: Andre Zelck / DRK Service GmbH

Wobei kann der ambulante Pflegedienst unterstützen?

  • Körperbezogene Pflegemaßnahmen, wie z.B. Hilfe bei der Körperpflege oder beim An- und Ausziehen.
  • Leistungen der häuslichen Krankenpflege, wie z.B. Verbandswechsel oder Medikamentengabe
  • Hauswirtschaftliche Versorgung wie Einkaufen, Kochen oder Reinigen der Wohnung  
  • Betreuung und Hilfe bei der Alltagsgestaltung, wie z.B. ein Stadtbummel, ein Spaziergang oder Hilfe bei Behördengängen;
  • Beratung von Pflegebedürftigen und Angehörigen 

Die Leistungen der Pflegeversicherung

Quelle: Broschüre "Leistungen der Pflege"
Quelle: Broschüre "Leistungen der Pflegeversicherung"

Vollständige Informationen zu allen Leistungen der Pflegeversicherung im Überblick können Sie der Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit entnehmen. Hier finden Sie unter anderem Näheres zu Pflegegeldern, -sachleistungen und -hilfsmitteln oder zusätzlichen Leistungen.

Wie wir Ihnen sonst noch helfen können

  • Körperbezogene Pflegemaßnahmen

    Körperbezogene Pflegemaßnahmen sind eine wichtige Tätigkeit unseres Pflegedienstes. Dazu gehören im Sinne des SGB XI pflegerische Hilfen aus den Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und Prophylaxen:

    • Körperpflege (Pflege im Bett, am Waschbecken, Dusche, Vollbad oder Teilbad)
    • Hautpflege, Haarpflege
    • Aus- und Ankleiden
    • Mobilisation, Bett richten
    • Mundpflege, Rasur
    • Lagerung, Krankenbeobachtung
    • Vorbeugende Maßnahmen, z.B. zur Verhinderung von Druckgeschwüren, Gelenkversteifungen und bei Lungenentzündungen
    • Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

       

  • Hilfen für Familien

    Häusliche Pflege ist keine Frage des Alters.

    Nicht nur ältere Menschen brauchen Unterstützung. Wenn ein Elternteil erkrankt und die Versorgung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist, bietet auch hier unser häuslicher Pflegedienst verschiedene Formen der Hilfe an. Unsere Haushaltshilfen übernehmen Stunden-, Tage oder Wochenweise die Betreuung der Kinder sowie die Haushaltsführung nach individueller Absprache. Die Leistungen im Haushalt können durch die Kranken- oder Rentenkassen bezuschusst werden. Gerne helfen wir bei der Antragstellung.

  • Behandlungspflege

    Die Behandlungspflege nach SGB V umfasst die Ausführung  ärztlicher Verordnungen bzw. medizinischer Maßnahmen zur Sicherung der ärztlichen Behandlung durch unser ausgebildetes Fachpersonal. Wir arbeiten eng mit Hausärzten, Krankenkasse etc. zusammen, um eine optimale Versorgung zu sichern. Beispiele sind:

    • Injektionen
    • Verbände
    • Katheter legen und wechseln
    • Physikalische Maßnahmen, z.B. Einreibungen
    • Dekubitus-Versorgung
    • Augentropfen  verabreichen
    • Medikamentenkontrollen und -verabreichung
    • Absaugen
    • Stoma-Versorgung
    • Einläufe
    • Enterale Ernährung über PEG Sonde
    • Parenterale Ernährung über Port

       

  • Hilfen im Haushalt

    Wir alle kennen das: Ist man körperlich nicht auf dem Damm, bleibt vieles liegen. Schnell wachsen die Aufgaben über den Kopf und das Zuhause ist kein behaglicher Ort mehr. Manche Betroffene können nicht erkennen, das sie die Handgriffe des Alltags nicht mehr selber bewältigen können. Lassen Sie sich helfen oder nutzen Sie ein Hilfsangebot, wenn Sie erkennen, dass Verwandte, Freunde oder Angehörige überfordert sind.

    Gemeinsam finden wir die Hilfe im Haushalt, die benötigt wird. Wir bringen das Zuhause wieder auf Vordermann, begleiten beim Einkaufen oder bei Behördengängen.

  • Verhinderungspflege

    Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse auf Antrag die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens vier Wochen je Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass der oder die Pflegebedürftige mindestens sechs Monate in einen Pflegegrad eingestuft ist.
    Für die Ersatzpflege übernimmt die Pflegekasse bis zu 1.612 € im Kalenderjahr. Auch ein Abruf zur stundenweisen Leitungserbringung ist möglich. Details erhalten Sie bei unserem Team. 
    Wir bieten Ihnen die Betreuung, die Erbringung individueller Hilfen für die Zeit Ihrer Abwesenheit. Sie als Pflegeperson können die Zeit für sich nutzen, um sich zu erholen, Termine wahrzunehmen oder einfach einmal Zeit für sich selbst zu haben. Die Verhinderungspflege wird auf Antrag bei der Pflegekasse gewährt.

  • Kurzzeitpflege bei fehlendem Pflegeanpruch

    Patienten erhalten u.a. Anspruch auf Kurzzeitpflege nach § 37 c SGB V, wenn sie

    • aus dem Krankenhaus entlassen werden
    • aber noch nicht rehafähig sind
    • kein familiäres oder soziales Umfeld zur Versorgung haben

    Der Leistungsanspruch des SBG V ist an die Kurzzeitpflege in der Pflegeversicherung (§ 42 SGB XI) angelehnt:

    • Beschränkung des Anspruchs auf vier Wochen im Jahr
    • Übernahme der pflegebedingten Aufwendungen, der Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie der Aufwendungen der Leistungen der medizinischen Behandlungspflege bis zu einem Höchstbetrag von derzeit 1.612 €
    • Leistungserbringung u.a. durch zugelassene Pflegeeinrichtungen nach dem SGB XI